Nacht der Philosophie

Man kann sich keinen Menschen vorstellen, der nicht auch Philosoph ist, 
der nicht denkt, eben weil das Denken dem Menschen als solchem eigen ist…

(Antonio Gramsci)

In der «Philonacht» befassen wir uns mit verschiedenen gesellschaftlichen und naturwissenschaftlichen Phänomenen: Das Fremde im 21. Jahrhundert, Radikalisierungen und Ideologien, Ökologie als Verantwortung für kommende Generationen, Vorstellungen von Zukunft und Unendlichkeit(en). Wenn wir das «Nach-Denken» über solche Themen systematisch durchführen, kann dies bereits Philosophieren sein. Die gewählten Vorgehensweisen sind oft unterschiedlich: Wir analysieren, assoziieren, synthetisieren, abstrahieren und konkretisieren. Die «Philo-Nacht» ermöglicht mit ihrem spezifischen Setting, Aussagen über das Menschsein und damit auch über die Welt zu machen. Sie untersucht Beziehungen zwischen Mensch und Welt, insbesondere auch die unterschiedlichen Aneignungsformen von Welt durch den Menschen. Der Mensch tritt gleichsam auch sich selbst heraus, schaut sich und sein Verhältnis zur Welt wie in einem Film an, nimmt sich also selbst zum Gegenstand des Denkens und reflektiert auf diese Weise über verschiedene Phänomene.